Farbmodi
Farben werden am PC im sog. RGB-Farbschema dargestellt, das heißt, eine Farbe besteht aus Pixeln, die wiederum aus rot, grün und blau zusammengesetzt sind. Jedem Farbpunkt wird eine Farbintensität zwischen 0 und 255 zugeordnet. Ein Bildschirm kann Farben maximal in der Anzahl darstellen, die von seiner Grafikkarte unterstützt wird – man spricht hier von der Bit-Tiefe. Übersteigt eine Farbinformation die Fähigkeiten der Grafikkarte, wird das Bild „gedithered“ – es handelt sich hierbei um eine Art Farbsimulation, die sich unserer typischen Augenschwächen bedient, kurz: die angezeigten Farben werden durch nebeneinanderliegende Farben erreicht und sehen im Ergebnis der eigentlichen Farbe ähnlich und werden von uns als fast identisch erkannt. Alternativ gibt es auch das Farb-Shifting: Farben werden so lange zu grau hin verschoben, bis für alle Pixel die gesamte Farbinformation verarbeitet werden kann.
Will man auf alle Fälle vermeiden, dass ein Bild gedithered oder geshiftet wird, muss man bei der Farbwahl auf Browser-Safety (True Color) achten: Damit stehen einem aber nur noch 216 Farben der ansonsten 16,777,216 HTML Farben zur Verfügung.
Gleiches Bild browser-unsafe, browser-safe 100% gedithered, und browsersafe mit 0% Dithering:
|
|
|
|
CMYK Modus (für cyan, magenta, yellow, and key (black) ist typisch für die Print-Industrie, siehe auch Vierfarbendruck. PDF writer benutzen die CMYK Modell Darstellung. Web-Browser können die so erstellten Bilder nicht anzeigen, deshalb braucht man dann einen CMYK Reader. Viele benutzen hierfür den Adobe Acrobat Reader, aber jeder andere CMYK Reader kann den gleichen Zweck erfüllen.

|